Portal für Politik und Recht im Gesundheitswesen

Alle Beiträge mit dem Schlagwort: Stuhlmanagement

AnzeigeUnter­schätzte Gefahr Harnwegs­in­fekt Stuhl­in­kon­ti­nenz und chroni­sche Diarrhö – Auswir­kun­gen auf Patien­ten und Risiko­be­herr­schung
Im Pflege­all­tag stellt die Versor­gung von Patien­ten mit Stuhl­in­kon­ti­nenz und chroni­scher Diarrhö eine beson­dere Heraus­for­de­rung dar. Die betrof­fe­nen Patien­ten benöti­gen eine umfas­sende und regel­mä­ßige Betreu­ung, um hygie­ni­sche Standards einzu­hal­ten und Hautkom­pli­ka­tio­nen zu vermei­den. Für die Patien­ten selbst sind der unwill­kür­li­che und unkon­trol­lierte Abgang von Stuhl oder chroni­sche Diarrhön eine scham­be­setzte Belas­tung, die nachhal­tige psychi­sche, physi­sche und soziale Probleme hervor­ru­fen kann. 

AnzeigeEin Gespräch mit Katja Biegus Versor­gungs­qua­li­tät in der außer­kli­ni­schen Pflege von Wachko­ma­pa­ti­en­ten
Hilfs­mit­tel spielen eine entschei­dende Rolle bei der Erleich­te­rung der Versor­gung von Wachko­ma­pa­ti­en­ten. Koninu­ier­li­che Stuhl­drai­na­ge­sys­tem sind auf die beson­de­ren hygie­ni­schen Schutz­be­dürf­nisse der Patien­ten zugeschnit­ten und erleich­tern das Handling durch das Pflege­team. Vor dem Hinter­grund der demogra­fi­schen Auswir­kun­gen auf die Perso­nal­si­tua­tion in der Pflege, insbe­son­dere bei der Versor­gung von Wachko­ma­pa­ti­en­ten skizziert die Pflege­ex­per­tin Katja Biegus die Heraus­for­de­run­gen in diesem spezi­el­len Aufga­ben­be­reich. Das Inter­view mit Katja Biegus führte Michael Schanz.

AnzeigeStuhl­ma­nage­ment Bedeu­tung der konti­nu­ier­li­chen Stuhl­ab­lei­tung im außer­kli­ni­schen Bereich
Die außer­kli­ni­sche Pflege im Sinne von § 37c SGB V zeich­net sich durch einen beson­ders hohen Bedarf an medizi­ni­scher Fachpflege aus. Geboten ist die perma­nente Inter­ven­ti­ons­be­reit­schaft, Anwesen­heit und Leistungs­er­brin­gung durch eine geeig­nete Pflege­fach­kraft über den gesam­ten Versor­gungs­zeit­raum hinweg. Zum Jahres­wech­sel 2024/2025 stehen alle Einrich­tung in den unter­schied­li­chen außer­kli­ni­schen Leistungs­or­ten vor gleicher­ma­ßen gravie­ren­den Heraus­for­de­run­gen.


AnzeigeStuhl­ma­nage­ment Der Einsatz von Stuhl­drai­na­gen – Eine Abwägung zwischen der Akzep­tanz und dem Wohl des Patien­ten
Konti­nu­ier­li­che Stuhl­drai­na­ge­sys­teme zur Ablei­tung von Stuhl und Spülflüs­sig­kei­ten aus dem Enddarm gibt es seit gerau­mer Zeit. Diese stellen ein unver­zicht­ba­res medizi­ni­sches Hilfs­mit­tel dar, welches insbe­son­dere bei immobi­len oder schwer kranken Patien­ten einge­setzt wird, um Problem­la­gen wie Hautrei­zun­gen, Infek­tio­nen und Druck­ge­schwüre zu vermei­den. Dennoch bestehen unter den klini­schen Anwen­dern mitun­ter Vorbe­halte gegen die künst­li­che Ablei­tung des Stuhl­gangs. Was bedeu­tet der rektale Zugang für den Patien­ten? Stehen mögli­cher­weise Scham­ge­fühle der medizi­ni­schen Notwen­dig­keit im Wege? Eine fachli­che Stellung­nahme.



AnzeigeLebens­lange Nachsorge Effek­tive Stuhl­ab­lei­tung in der sakra­len Wundver­sor­gung bei Querschnitt­pa­ti­en­ten
Die Querschnitt­läh­mung ist eine komplexe neuro­lo­gi­sche Erkran­kung, die die Lebens­qua­li­tät der Betrof­fe­nen erheb­lich beein­träch­tigt. Diese bringt zahlrei­che gesund­heit­li­che Probleme mit sich, darun­ter gastro­in­testi­nale Störun­gen wie neuro­gene Darmfunk­ti­ons­stö­run­gen, die zu Stuhl­in­kon­ti­nenz oder Obsti­pa­tion führen können und einer lebens­lan­gen Nachsorge bedür­fen. Darüber hinaus besteht bei Querschnitts­ge­lähm­ten ein erheb­li­ches Risiko der Entste­hung von Druck­ge­schwü­ren (Dekubi­tus).

AnzeigeFür Patien­ten mit verschie­de­nen Darmfunk­ti­ons­stö­run­gen Alter­na­ti­ven zu Stuhl­drai­na­gen: Welche gibt es und wie sinnvoll sind sie?
Stuhl­drai­na­gen spielen in der medizi­ni­schen Versor­gung von Patien­ten mit Darmpro­ble­men eine wichtige Rolle. Durch ihre Indika­tio­nen, wie beispiels­weise die abdomi­nelle Entlas­tung und die Möglich­keit, Patien­ten mit verschie­de­nen Darmfunk­ti­ons­stö­run­gen zu unter­stüt­zen, tragen sie zur Verbes­se­rung der Versor­gung von Patien­ten mit Stuhl­in­kon­ti­nenz oder anderen Darmfunk­ti­ons­stö­run­gen bei.

AnzeigeZuver­läs­sige Möglich­keit der Stuhl­ab­lei­tung Darment­lee­rung: Der Druck muss weg!
Wenn ein Notfall­pa­ti­ent mit einer insta­bi­len Kreis­lauf­si­tua­tion und einem stark aufge­bläh­ten Abdomen in die Klinik einge­lie­fert wird, kann als eine der ersten Maßnah­men eine Nasogas­trale-Entlas­tung sowie eine Darment­lee­rung zur Stabi­li­sie­rung des Patien­ten durch­ge­führt werden. Das überschüs­sige Gas und die Flüssig­keit werden so aus dem Magen-Darm-Trakt abgelei­tet, der Druck auf das Zwerch­fell verrin­gert.